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Beschleunigung und soziale Praxis

Kulturelle Kontingenzen am Beispiel philippinischer Migration

Hartmut Rosa beschreibt die westliche industrialisierte Welt in seiner Theorie als beschleunigte. Doch wie erleben Menschen aus vermeintlich peripheren Ländern diese transformierte Zeitstruktur? Am Beispiel philippinischer Migration untersucht Maurice Schulze Transformations- aber auch Widerstandspotentiale, die mit Blick auf zeitstrukturelle Differenzen der Lebensgeschwindigkeiten in der Alltagspraxis deutlich werden. Mit seiner Konzeption von Kultur als kompromissfähiger Aushandlungsprozess wird deutlich, dass die Kontingenzperspektive einer Theorie der sozialen Praxis in der Diskussion um soziale Beschleunigung gestärkt werden muss.

Autor/-inneninformation

Maurice Schulze (Dr. phil.), geb. 1982, führte Feldforschungen auf den Philippinen und in Deutschland als Stipendiat der Interdisziplinären Fakultät der Universität Rostock durch. Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählen soziologische Theorie, Kultursoziologie und Praxissoziologie. Er promovierte 2019 an der Universität Jena und forscht zu den Zusammenhängen von Alltagspraxis und der Aushandlung von Bedeutungen.

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Zielgruppe: Professional and scholarly;

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