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  • "Situated Knowledges" x
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Philosophische Menschenbilder jenseits der Naturwissenschaft
Aktuelle Perspektiven aus der Wissenschaft
Ein Essay zu den ambivalenten Verflechtungen von Rassismus, Sexismus und Feminismus in der Gegenwart

mehr als die kühnere Kritikerin. Für sie ist die Unter scheidung von Fakten und Belangen selbst nicht von Belang: So geht es ihr gerade nicht um die Verwerfung von Objektivität – das wäre eine relativistische Position –, sondern um eine im Begriff «situated knowledges» an- geschriebene Pluralisierung und Vervielfältigung von Objektivität, die immer concerned ist – selbst dann, wenn ihre Verfechter_innen es gar nicht wissen und ihre eigene Dominanz für Neutralität halten. Denn soziale Kontexte, Sprech- Positionen und Forschungsagenden sind stets Teil von

Schreibweisen interessant, die problematisieren, wer für wen und aus welchen Beweggründen schreibt. Wir suchen nach Formen des situierten Schreibens und stellen uns die alte neue Frage: Wie sich (ein)schreiben? — Wir stellen uns diese Frage auch anlässlich eines stillen Jubiläums. 2018 lag es 30 Jahre zurück, dass Donna J. Haraway das Konzept des Situierten Wissens (situated knowledges) 3 vorgeschlagen hat. Während wir zur Vorbereitung dieses Essays Haraways Text besprachen, fragten wir uns ungeduldig: Wann kommt diese Situiertheit, von der sie so eindringlich spricht

werde dort richtig gut und klar, wo ich aus einer persönlichen Perspektive schrei- ben kann. Damit meine ich nicht meine Bio- grafie, sondern eine Form des situated knowledge. Das in der Wissenschaft zu tun, ist aber total schwierig. Wegen des engen Wissensverständ- nisses bin ich gezwungen, Texte nach erlernten Regeln zu produzieren, bei denen ich nicht das Gefühl habe, dass sie richtig gut sind. K.K. Den Vorwurf der Befindlichkeits- prosa kenne ich als Delegitimierungsstrategie sehr gut. A.S. Da hast du gleich wieder die andere Ebene: Wer sitzt in der

meinem Forschungsansatz beziehe ich mich auf den 1988 von Donna Hara- way eingeführten Terminus situated knowledge. Mit dem Konzept des situierten Wissens beschreibt sie das Verhältnis der Forschenden zum Gegenstand der For- schung und hinterfragt die hierarchische Trennung von Subjekt und Objekt, in- dem sie die Kontextabhängigkeit wissenschaftlichen Wissens darlegt. Wissenschaftliche Forschungsergebnisse sind Produkte komplexer histori- scher und gesellschaftlicher Konstruktionsprozesse, in denen auch methodolo- gisch von einem situierten Wissen auszugehen ist. Für

Aesthetics in the Modern Social Order, Stanford: Stanford University Press, pp. 56–109. Gitelman, Lisa (2013): “Raw Data” Is an Oxymoron, Cambridge, MA: MIT Press. Goody, Jack (1977): The Domestication of the Savage Mind, Cambridge, UK: Cam- bridge University Press. Haraway, Donna (1988): “Situated Knowledges: The Science Question in Femi- nism and the Privilege of Partial Perspective.” In: Feminist Studies 14/3, pp. 575–599. Hume, David (1739): A Treatise of Human Nature, London: John Noon. Kett, Joseph F. (2012): Merit: The History of a Founding Ideal, Ithaca: Cornell

Empire: The Contradictions of Counter-Surveillance Advocacy.” In: Media, Culture & Society 38/4, pp. 576–590. Haraway, Donna (1988): “Situated Knowledges: The Science Question in Femi- nism and the Privilege of Partial Perspective.” In: Feminist Studies 14/3, pp. 575–599. Heemsbergen, Luke J. (2014): “Designing Hues of Transparency and Democracy after WikiLeaks: Vigilance to Vigilantes and Back Again.” In: New Media & Society 17/8, pp. 1340–1357. Hellerstein, Joseph (2008): “The Commoditisation of Massive Data Analysis.” In: Radar, November 19 (http

academic outputs in the form of instrumental scientific constructs that aspire to universal validity and applicability. More specifically, I am not con- cerned with demonstrating the playful capabilities of ants and using this as a ba- sis to advocate for game design for ants as players. Instead, I wish to focus on Donna Haraway’s idea of ‘situated knowledges’, as partial and critical interpre- tations of possible world-views that allow for unexpected openings and negotia- tions with other entities (Haraway 1988). Following this attitude towards contex- tual engagement