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Pierre Bourdieu „Die Individuen verändern ihre Position im sozi- alen Raum nicht aufs Geratewohl: nicht nur set- zen sich – vermittels zum Beispiel der objekti- ven Eliminierungs- und Orientierungsmecha- nismen – ihnen gegenüber die jenen Raum struk- turierenden Kräfte durch; sie selbst opponieren diesen Kräften aufgrund ihrer spezifischen Trägheit oder Eigenladung, d. h. ihrer Merkma- le, die in inkorporierter Form, als Einstellung, und objektiviert, in Gestalt von Gütern, Titeln vorliegen können. Einem bestimmten Umfang ererbten Kapitals entpricht ein

Der Kulturbetrieb bei Pierre Bourdieu CHRISTIANE SCHNELL 1. Einleitung - - - - - - - - - - - - ebenso auch akkumulierbar und konvertierbar ist und insofern gerade - sind hier sämtliche bildungsvermittelte Fähigkeiten, Fertigkeiten und - - - und Wahrnehmungsschemata, welche das Handeln von Individuen und - - - - - - - CHRISTIANE SCHNELL - 2. Das Kunstfeld und der Markt der symbolischen Güter - - - - - - L’education Sentimentale - - - - - DER KULTURBETRIEB BEI PIERRE BOURDIEU - - rung werden demnach eigensinnige, weitgehend selbstlose Interessen

8. Die Fondation Pierre Bourdieu Am 12. März 2005 fand im Genfer Kulturzentrum »Grütli« der Gründungsakt der »Stiftung Pierre Bourdieu: Für einen Raum der europäischen Sozialwissenschaften« statt. Die Veranstaltung, bei der Freunde Bourdieus wie Robert Darnton oder Jean Ziegler ihm eine Hommage entrichteten, wurde von einer Ausstellung der fo- tographischen Zeugnisse aus der Algerienzeit Bourdieus begleitet. Das zahlreiche Publikum bestand aus den eigens angereisten Mit- gliedern des Netzwerkes ESSE, welches hier ja seine Überführung in eine dauerhafte

Karl Marx, Wien: Kremayr & Scheriau. Friedrich Jaeger 32 Pierre Bourdieu, La distinction 1. Von einem Kulturbegriff ausgehend, der auf den Alltag bezogen an die Klas- senlage rückgebunden wird, weist Pierre Bourdieu in seinem Hauptwerk nach, wie (kulturelle) Praktiken und Präferenzen zur Verfestigung von Herrschafts- und Klassenstrukturen beitragen. Denn auch die moderne Gesellschaft ist für Bourdieu eine Klassengesellschaft, zu deren Analyse er die objektive Ebene der sozialen Positionen (etwa Beruf und Einkommen) mit der Klassenpraxis in Verbindung bringt. Es

Empirisches Forschen mit Pierre Bourdieu Aktuell sind innerhalb der Soziologie in Deutschland verstärkt Bemühungen er- kennbar, die mittlerweile zahlreichen Forschungen, die sich dem Denken Pierre Bourdieus verpflichtet fühlen, zu strukturieren und zu jeweils eigenen Forschungs- schwerpunkten herauszubilden. Versuchen die einen die Feldanalyse als For- schungsprogramm (Bemhard/Schmidt-Wellenburg 2012a, c) zu etablieren, formiert sich eine Soziologie der Praktiken durch kulturwissenschaftlich angereicherte theo- retische und empirisch-analytische Reflexionen

VI. Das Kapital bei Pierre Bourdieu Neben der angelsächsischen Abstammungslinie, die der ökonomischen Human- kapitaltheorie entspringt, existiert mit dem Werk Pierre Bourdieus eine zweite konzeptuelle Hauptquelle, aus der sich heutige soziologische Kapitaltheorien speisen. Insbesondere das symbolische und das kulturelle Kapital zählen zu den Schlüsselbegriffen, die der französische Soziologe in seinen Schriften entfaltet hat. Sie sind bei ihm offensichtlich Teil einer allgemeinen Strategie, die soziolo- gische Analyse der sozialen Welt im Allgemeinen

Pierre Bourdieu und die Frankfurter Schule Eine Fortsetzung der Kritischen Theorie mit anderen Mitteln?∗ ULLRICH BAUER & UWE H. BITTLINGMAYER Die nachfolgenden Ausführungen bilden keinen umfassenden sachsystema- tischen Theorievergleich. Dessen ungeachtet soll in diesem Beitrag die The- se entfaltet werden, dass Bourdieu eine spezifische Aktualisierung und Mo- dernisierung spezifischer Aspekte der Kritischen Theorie liefert. Sein be- griffliches Instrumentarium erlaubt es, die für die Vertreter der Frankfurter Schule konstitutive Frage nach der Stabilität

151 15 PIERRE BOURDIEU: SOZIOLOGIE DER POPULÄREN ÄSTHETIK Bereits in den 50er Jahren hat David Riesman (zusammen mit Na- than Glazer [1963]) nachdrücklich darauf hingewiesen, dass die Meinungsforschung eher in der Produktion denn der Dokumentation von Antworten bestehe. Die Meinungsforschung unterstelle fälsch- lich, dass sich jeder wie ein verantwortungsvoller Bürger verhalte (bzw. verhalten solle), indem er auch zu Fragen, die mit seinem All- tag wenig zu tun haben, eine Antwort bereithalte. Der machtlose Teil der Bevölkerung gebe darum in den

.-/-67 6#776:7-: An verschiedenen Stellen dieses Buches fielen bereits Begriffe wie »symbo- lisches Kapital« oder »Kunstfeld«, die auf Pierre Bourdieu zurückzuführen sind. Nach Einführung der für Street-Art-relevanten Teile seiner Theorie und die damit verbundenen Begriffe wird diese im achten Kapitel auf das Street-Art-Feld angewendet. .-/* * Der französische Soziologe Pierre Bourdieu beschäftigte sich seit Mitte der 60er Jahre mit der französischen Gesellschaft. Seine zuvor in Algerien durchgeführten sozio-ethnologischen Studien beeinflussten ihn

186 Epistemische Gewalt Herrschaftsordnungen und symbolische Gewalt bei Pierre Bourdieu »Ich denke, dass das Zentrum meiner Arbeit darin besteht, die Fundamente der symbolischen Formen von Herrschaft zu analysieren, die symbolische Gewalt kolonialen Typs, kultureller Herrschaft, der Männlichkeit, so viele Mächte, de- ren Gemeinsamkeit darin besteht, dass sie sich gewissermaßen von Struktur zu Struktur ausüben.« (Bourdieu 2001b: 166) Bourdieu versteht »die Theorie der Erkenntnis der sozialen Welt [als] eine ele- mentare Dimension der politischen Theorie« (Bourdieu