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5. Habitus Die vorliegende Studie wäre mit dem unrevidierten Habitusbegriff Bourdieus nicht möglich gewesen. Auf Basis der mit dem letzten Kapitel abgeschlossenen empirischen Untersuchung zur Intersektion von Kollektivität und Geschlecht im Fach Philosophie soll im Folgenden eine längst überfällige – aufgrund des explo- rativen Charakters der Arbeit: vorläufige – Bestimmung des »gender-habitus-field complex« (McNay 2000: 61) versucht werden: Es gilt, das Verhältnis von Habitus, Feld und Geschlecht als Verhältnis von Kollektivität und Geschlecht in Habitus

1. Habitus Begrif f und Phänomene »Verstehen heißt zunächst das Feld zu verstehen, mit dem und gegen das man sich entwi- ckelt […], weshalb und wie man ›Philosoph‹ wurde, ein Wort, dessen Vieldeutigkeit geeignet war, eine enorme Überinvestition zu begünstigen […], und wie man sich dann, ohne Zweifel mit desto mehr Eifer, je mehr Krönungssalbe einem schon anhaftete, der Königsdisziplin zuwandte. Man wurde ›Philosoph‹, weil man solche hohe Weihen erhalten hatte, und man weihte sich dadurch selbst, daß man sich in den achtungsgebietenden Stand des ›Philo

Eine Untersuchung zu den Statuspassagen Erwachsener mit Hauptschulabschluss am Abendgymnasium
Zur Intersektion von Kollektivität und Geschlecht in der akademischen Philosophie
Zur Sozialgeographie städtischen Lebens auf dem Land
Series: Urban Studies

Wie funktioniert der Habitus? Um die Funktionsweise des Habitus verständlich zu machen, wollen wir an dieser Stelle auf zwei Punkte näher eingehen. Zum einen wollen wir erläutern, was Bourdieu meint, wenn er vom Habitus als einem »generativen Prinzip« spricht. Wir ziehen dazu den Vergleich mit der generativen Grammatik heran, den Bour- dieu selbst eingeführt hat. Zum anderen ist die Funktionsweise des Habitus nicht zu begreifen, wenn man ihn – und damit das soziale Subjekt – für sich, ohne den sozialen Kontext, betrachtet. Bourdieu hat diesen sozialen Kontext

Habitat und Habitus Eine anthropologische Lektüre des Wohnens in Mexiko-Stadt Angela Giglia In diesem Text möchte ich einige von Pierre Bourdieu für die französische Ge- sellschaft erarbeiteten Konzepte erläutern und sie auf den Kontext lateinamerika- nischer Metropolen, und hier insbesondere Mexiko-Stadt, übertragen.1 Ich werde die Konzepte »Habitus«, »Ortseffekt« und »Standpunkt« aufgreifen und zeigen, wie diese bei der Erforschung metropolitaner Praktiken angewendet werden kön- nen. Diese Konzepte tragen besonders zum Verständnis der differenzierten Be

Subjektivität und Habitus Pierre Bourdieus Beitrag zu einer soziologischen Theorie des Subjekts und das Problem der ungesetzlichen Wahrnehmungen, Deutungen und Handlungen ALBERT SCHERR Die Frage, wie das Verhältnis von sozialen Strukturen und Prozessen zur Individualität und Subjektivität der Individuen angemessenen zu konzipie- ren sei, stellt eine Kernfrage soziologischer Sozial- und Gesellschaftstheo- rien dar. Denn jede soziologische Theorie operiert einerseits mit Annahmen über die Eigengesetzlichkeit sozialer Strukturen und Prozesse, die nicht

Nomos und Habitus Anmerkungen zu Gesellschaftstheorie, Arbeitsteilung und Herrschaft bei Adorno und Bourdieu ALEX DEMIROVI Wie und in welcher Hinsicht lassen sich die Theorien von Bourdieu und Adorno miteinander vergleichen? Der Vergleich ist schwierig, weil in man- cherlei Hinsicht gerade die kleine Differenz einen großen Unterschied macht. Obwohl ihre Hintergrundannahmen, ihre Bezugsautoren, ihr diszi- plinäres Selbstverständnis, ihre Untersuchungsgegenstände sehr verschieden sind, zielt das Interesse beider Autoren auf eine sozialwissenschaftliche