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Dresden-Szenen Eine einleitende Situationsbeschreibung1 Karl-Siegbert Rehberg i. AufsTieg und sTAgnATion der PATrioTischen euroPäer gegen die isl Amisierung des Abendl Andes (PegidA) 1. Aus der Dunkelheit in die Helle und weltweite Medienüberblendung In der pazifizierten und hochintegrierten, gleichwohl von sozialstruktu- rellen Spaltungen nicht verschonten Bundesrepublik Deutschland scheint es zwar bei etwa einem Viertel der dort Lebenden unüberwindbare ras- sistische, dabei sozusagen als Modell ressentimentaler »Menschenfeind- lichkeit« immer auch noch

»Streitet Dresden voran?« Die Avantgarde-Funktion der Stadt für gesamtgesellschaf tliche Debatten seit 19891 Joachim Fischer Zusammenfassung Die soziologische Distanzbeobachtung rückt das PEGIDA-Ereignis in eine Kette von drei anderen, nicht aufeinander rückführbaren Debatten seit 1989, in denen die Dresdner Stadtgesellschaft offensichtlich Stellver treterdebatten für die Bundesrepublik Deutschland insgesamt übernommen hat: (1) Die umstrittene Dresdner Drehung der Revolution in Richtung Wiedervereinigung 1989; (2) der umstrittene Wiederaufbau der

2. Dresden-Beobachtungen – von außen

1. Dresden-Beobachtungen – von innen

Dresden zeigt, wie’s geht? Ein Versuch über PEGIDA und die »sächsischen Verhältnisse« Michael Bittner Wer im Zusammenhang mit PEGIDA über »sächsische Verhältnisse« spricht, der wird – besonders von sächsischen Amtsträgern – schnell und heftig zurechtgewiesen: Der Rechtspopulismus sei keine sächsische Spe- zialität, Fremdenfeindlichkeit sei ein gesamtdeutsches, ja internationales Phänomen. Gewalt gegen Migranten und Flüchtlinge gebe es ebenfalls nicht nur in Sachsen. Und tatsächlich belegen empirische Studien, dass die Sachsen nicht wesentlich stärker

dargestellt. Zu- dem wird durch die Analogie ein kompetitives Verhältnis zwischen den Gegendemonstrierenden und der Polizei skizziert. Den rechten Protes- tierenden ist in diesem Spiel keine Rolle zugedacht. Dies deckt sich mit der grammatisch-semantischen Kennzeichnung der rechten Demonstrie- renden als passive Experientia, die dem Protestgeschehen, und zwar vornehmlich den Regulationshandlungen der Polizei, aber auch den Wirkungen der Protesthandlungen der Gegenprotestierenden, ohne ei- gene Gestaltungsleistung ausgeliefert scheinen. 5.3 DER FALL DRESDEN Im

5 Fallstudien: Die Städte Münster und Dresden Für die Untersuchung städtischer Klimapolitiken wurden die Städte Münster und Dresden ausgewählt. Dresden ist die Landeshauptstadt des Bundeslandes Sach- sen und zählte Ende 2015 548.800 Einwohner*innen (Hauptwohnsitz in Dres- den; Landeshauptstadt Dresden 2018b). Die kreisfreie Stadt Münster gehört zum Bundesland Nordrhein-Westfalen und zählte zu dieser Zeit 310.039 Einwoh- ner*innen (Hauptwohnsitz in Münster; Stadt Münster 2016). Die geographische Lage ist insofern relevant, als dass sie bereits auf

5. Regionalstudie „Nanotechnologie in Dresden / Sachsen (2006)“ Pragmatischer Redekontext Die „Regionalstudie: Nanotechnologie in Dresden/Sachsen“ wurde 2006 vom VDI Technologiezentrum GmbH als Ergebnisveröffentlichung eines Projekts unter der Leitung von Axel Zweck herausgegeben. Sie entstand im Auftrag des Amtes für Wirtschaftsförderung der Landeshauptstadt Dresden und versammelt Ergebnisse aus Fragebogenumfragen, Experteninterviews und Workshops. Als Informations- quelle hat sie das Ziel, „aufzuzeigen, welche Kräfte mobilisiert werden müssen, um

PEGIDA – Populismus in Dresden und darüber hinaus Jost Halfmann Zusammenfassung PEGIDA als populistische Bewegung beansprucht, für das Volk zu sprechen. PEGI- DA protestier t gegen Elitenherrschaft und fordert direkte Demokratie. Die These des Beitrages ist, dass populistische Bewegungen die Deckungsgleichheit von Volk und Nation ver teidigen. Für populistische Bewegungen ist Immigration eine Bedrohung der Einheit von Volk als demokratischem Fundament und Nation als Solidargemeinschaft ethnisch, linguistisch oder politisch Zugehöriger. Abstract PEGIDA is a

Professorin an der TH/TU Dresden seit 1960 Als Lieselott Herforth 1960 den Ruf an die Fakultät für Kerntechnik der TH Dres- den bekam, hatte sie sich eingedenk ihrer Maxime „Gehe immer dahin, wo Du am meisten gebraucht wirst!“ einmal mehr zu entscheiden. Dass die Radiochemie in Dresden konzentriert werden sollte und der Aufbau ihrer Merseburger Abteilung damit an seine Grenzen gestoßen war, dürfte ihr die Entscheidung erleichtert haben. Der Ruf war für sie ehrenvoll, war die TH Dresden doch die größte technische Bildungseinrichtung in der DDR, die