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Eine philosophische Kritik der Unvernunft

eigenen Handlungs- spielräume verengen sich auf die Zwangsvorstellung, alle Kraft auf die Aufdeckung einer Verschwörung verwenden zu müssen. Wer der müh- samen Auseinandersetzung mit der Unübersichtlichkeit des modernen Lebens und den Wechselfällen des Schicksals dauerhaft (und nicht nur punktuell) durch die gedankliche Abkürzung eines umfassenden Ver- schwörungsglaubens zu entgehen versucht, ist irgendwann in einer eige- nen Gedankenwelt gefangen, die keiner philosophischen Therapie mehr zugänglich ist. 2.10 Fazit 149 ≡ cATilinA Zum Schluss noch ein Klassiker

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Strategien der Plausibilisierung | 135 ≡ Cotes du Rhone | 137 2.9 ›Yesterday’s Tools‹ | 139 ≡ ›Stammheim‹ | 141 2.10 Fazit | 143 ≡ Catilina | 149 Anhänge Anhang 1: Absichten und Folgen — Karl Poppers Argument | 153 Anhang 2: Kommentar | 155 Anhang 3: Musterlösungen | 161 ≡ ›Functional Food‹ | 161 ≡ Das Net z — Totale Kontrolle | 163 Anhang 4: Glossar | 167 Literatur | 171 Endnoten | 177 Der Weise richtet sich daher in seinen Meinungen nach den Fakten. DaviD Hume, 1748 Fakten sind wie Kühe. Wenn man ihnen scharf genug ins Gesicht schaut, rennen sie im Allgemeinen weg

): Einführung in die Buchkunde: ein Handbuch für Biblio- thekare, Bücherliebhaber und Antiquare. Wien. Brednich, R. W. (19901): Die Spinne in der Yucca-Palme. München, 2009. Carroll, L. (2000): Alice’s Adventures in Wonderland & Through the Looking- Glass. New York. [Dt. Alice im Wunderland; Alice hinter den Spiegeln] Castoriadis, C. (19751): Gesellschaft als imaginäre Institution. Entwurf einer politischen Philosophie. Frankfurt, 1997. Cicero, M. T.: Vier Reden gegen Catilina/Orationes in Catilinam. Lat./dt. Hg. D. Klose. Stuttgart, 2009. Coady, D. (2006): Conspiracy

philosophische Krit ik der Unvernunf t156 Brot, Spiele, Schulden Auch wenn es keinen konspirativen Master- plan gibt: die Gier der heutigen Entscheider und ihr Hang, die nächsten Generationen mit den Folgen zu belasten, kann tatsächlich den Eindruck einer gigantischen Verschwö- rung erwecken. Dabei ist die gegenwärtige Lage aller Wahrscheinlichkeit nach nur das Ergebnis von Inkompetenz, Zahlenblind- heit, Unwillen und Rücksichtlosigkeit. sehr unwahrscheinlich Catilina Aufgedeckt. Nachzulesen schon bei Sallust und Cicero. aufgedeckt ›Challen- ger‹ Ein leiser Zweifel

of his responsibility for the fate of his people. In 1863, Vítězslav Hálek, who tried to emulate Shakespearean historical drama in Czech, wrote another play, this time about the Catiline conspiracy in ancient Rome, where the Roman republic is presented as a fairly questionable system, especially with regard to political participation. Halek’s Sergius Catilina is also generally recognized as an allegorical reference to the introduction of limited parliamentarianism under the Austrian monarchy. Hálek shows the people, the alleged “sovereigns” of the republic

des Glückes nachzulaufen; der Mensch, der im Luxus groß ge- zogen und von Jugend auf an den Gehorsam der anderen Menschen gewöhnt ist, kurzum der Mensch, dessen einziger Beruf die Eleganz ist, wird sich stets, zu allen Zeiten, einer besonderen, durchaus eigenen Physiognomie erfreu- en. Der Dandysm ist eine nicht scharf zu definierende Einrichtung, ebenso sonderbar wie das Duell; sehr alt, da Caesar, Catilina, Alcibiades uns hervor- stechende Muster dafür bieten; sehr allgemein, da Chateaubriand ihn in den Wäldern und an den Seen der neuen Welt gefunden hat. Der

amerikanischen Geschichte Verschwörer wie Arnold und Burr bislang keinen Erfolg gehabt hät- ten. Allerdings warnt er auch, dass, sollte Jackson in das Amt des Präsidenten gewählt werden, er sich wie alle anderen genannten military chieftains zuvor verhalten und die Republik beenden werde. Kurz vor der Wahl verweist ein Artikel im New Orleans Argus ebenfalls zu- nächst auf Jacksons Involvierung in der Burr Conspiracy und setzt diese mit Caesars Rolle in der Verschwörung des Catilina70 gleich. Letztlich kommt der Autor zu dem Schluß, dass: „The specious virtues, but real

Polybios bewunderte die römischen Strategien des Hin- auszögerns. Aber der Katastrophe auf Dauer entgehen konnte auch Rom nicht. Die Vorstellung vom Untergang Roms, die sich mit den Plünderungen der Stadt durch Alarichs Westgoten und Geiserichs Vandalen verbindet,18 prägte die Imaginationen vom Untergang Roms im 18. und 19. Jahrhundert. In England war es Gibbons großes Buch 17 Sallust: „Die Verschwörung des Catilina“, „Vorrede“, in: ders., Histori- sche Schriften. Zürich/München: Artemis 1978. 18 Es waren überaus

1980, 85 8 SCHICKEDANZ 1980, 26-28 9 BRUMMELL’s heyday: 1799-1814 10 As roughly SCHICKEDANZ 1980, 8-9, who is surely referring to BAUDELAIRE (1988, 28); the latter, however, does not unambiguously refer to ALKIBIADES, CAESAR and CATILINA as dandies but as their pattern, i.e. their template. 11 BARBEY D’AUREVILLY 1987, 69 114 | FASHION MYTHS – A CULTURAL CRITIQUE tion than dandyism, “a dandy does nothing”12, and for that reason there seem to be no dandies left in the world. Even more seldom are those who would term themselves dandies since “the majority